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Blog 6: Reflexion Rollenspiel Veloweg

Mein grösstes Aha-Erlebnis während des Rollenspiels war die Erkenntnis, dass es bei Konflikten oft nicht nur um das eigentliche Thema geht. Am Anfang dachte ich, dass der Streit hauptsächlich um den Veloweg und die Beleuchtung geht. Während des Gesprächs merkte ich aber, dass sich der Vertreter von Hasental schon länger von der Stadt benachteiligt fühlte. Dadurch verstand ich, dass hinter vielen Konflikten auch Emotionen und persönliche Wahrnehmungen stehen. Als Mediator fand ich es wichtig, beiden Parteien genügend Zeit zum Sprechen zu geben. Ich versuchte, neutral zu bleiben und keine Seite zu bevorzugen. Das war nicht immer einfach, da beide Parteien von ihrer Position überzeugt waren. Mir gelang dies, indem ich aktiv zuhörte, Verständnisfragen stellte und die Aussagen der Parteien zusammenfasste. Dadurch konnten beide Seiten ihre Anliegen besser erklären. Für zukünftige Konfliktgespräche würde ich mich noch genauer vorbereiten. Ich würde mir bereits vor dem Gespräch überlegen, welc...

Blog: Mediation zwischen Stadt und Quartier

Im Modul Mediation übernahm ich die Rolle des Mediators in einem Konflikt zwischen der Stadt und einem Quartier. Der Konflikt drehte sich um einen neu gebauten Veloweg. Das Quartier war der Meinung, dass der Veloweg zu wenig beleuchtet und deshalb nicht sicher genug sei. Zudem hatte der Vertreter des Quartiers das Gefühl, dass die Stadt die Anliegen des Quartiers schon seit längerer Zeit nicht ausreichend berücksichtige. Die Vertreterin der Stadt erklärte hingegen, dass der Bau des Velowegs bereits mit hohen Kosten verbunden gewesen sei und das verfügbare Budget keine weiteren Massnahmen zugelassen habe. Meine Aufgabe als Mediator war es, beiden Parteien zuzuhören und einen respektvollen Austausch zu ermöglichen. Ich achtete darauf, dass jede Seite ihre Sichtweise darstellen konnte und die andere Seite ausreden liess. Im Verlauf des Gesprächs konnten beide Parteien die Argumente und Anliegen der jeweils anderen Seite besser verstehen und sich ein Stück weit annähern. Diese Übung hat mi...

Blogauftrag 2: Was ich im Unterricht gelernt habe

Mein stärkster Lernmoment Ein wichtiger Lernmoment für mich war das Mehrparteien-Rollenspiel über die Gruppennoten. In der Diskussion gab es Spannungen zwischen Thomas, Gian und Matthias. Gian und Matthias waren eher gegen Thomas, weil sie fanden, dass die Arbeit in der Gruppe nicht fair verteilt war. Dadurch wurde die Stimmung teilweise emotional. Mein „Aha-Moment“ war zu merken, wie schnell Konflikte schlimmer werden können, wenn jede Person nur ihre eigene Sicht erklären möchte. Am Anfang wollte ich auch direkt reagieren und sagen, wer recht hat. Später habe ich aber verstanden, dass jede Person ihre eigenen Gründe hatte und sich unfair behandelt fühlte. Ich habe gemerkt, dass Zuhören oft wichtiger ist als sofort eine Lösung zu finden. Das nehme ich aus der Übung mit. Ein Skill, den ich sichtbar verbessert habe Ich glaube, ich habe mich beim aktiven Zuhören verbessert. Ich habe bewusst versucht, andere Personen ausreden zu lassen. Ausserdem habe ich manchmal die Aussagen kurz zusamm...

Blog 1-Hasenwald vs. Keis: Hausaufgabe 1

Das Rollenspiel „Hasenwald vs. Kies“ hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich am Anfang sehr nervös war. Es war das erste Mal, dass ich die Rolle als Mediator übernommen habe, was mich unsicher gemacht hat. Zusätzlich hat mich nervös gemacht, dass unsere Dozentin uns beobachtet hat. Ich hatte das Gefühl, unter Druck zu stehen und alles möglichst richtig machen zu müssen. Die Rolle als Mediator hat teilweise gut zu mir gepasst, da ich grundsätzlich gerne zuhöre und versuche, zwischen verschiedenen Meinungen zu vermitteln. Gleichzeitig war sie aber auch herausfordernd, weil ich wenig Erfahrung habe und unsicher war, wie aktiv ich eingreifen soll. Ich möchte auch erwähnen, dass ich in einem kurzen Moment gedacht habe, dass diese Rolle nicht für mich ist und ich sie nicht ausführen kann. Am Schluss habe ich jedoch gemerkt, dass genau das etwas ist, was ich lernen möchte. In meiner Rolle habe ich gelernt, dass es nicht meine Aufgabe ist, eine Lösung vorzugeben, sondern die Beteiligten ...